Inhalt:
Aktualisierter Antrag auf Kostenübernahme für die Vortragsreihe „Vermessung der Bildung“ aus der gleichnamigen Projektstelle.
Aktualisiert wurde der Posten Raummiete. Dieser wurde jedoch nur als Sicherheit angeführt, für den Fall, dass die Veranstaltungen in kostenpflichtigen Räumlichkeiten wie etwa der Frauenstr. 24 stattfinden sollten. Es ist jedoch geplant, dies so gut es geht zu vermeiden.
In den Wintermonaten Dezember `11 bis Januar `12 soll eine Reihe von Vorträgen zur gegenwärtigen Situation der Lehre und Bildung an den Universitäten stattfinden.
Für die Honorare, Reise- und Unterkunftskosten, sowie die Bewerbung der Veranstaltungen beantrage ich:
Referenten:
| 4 x 200 Euro | Honorar |
| 4 x 200 Euro | Reisekostenpauschale |
| 4 x 100 Euro | Logis |
| 2000 Euro |
Raummiete:
| 4 x 100 Euro | (Nur für den Fall, dass die Veranstaltungen nicht in der Uni stattfinden) |
| 400 Euro |
Bewerbung:
| 100 Euro | für 350 Plakate in Farbe |
| 150 Euro | für 2500 Flyer in Farbe |
| 250 Euro |
Ingesamt 2650 Euro
Mit Bezug auf die StuPasitzung vom 10.10.2011, wird den Referenten die Option gestellt, ihr Honorar zu spenden.
Inhaltliches:
PISA-Studie, Hochschulrankings und Seminarevaluationen – Versuche, die Bildung messbar zu machen kennzeichnen die gegenwärtigen bildungspolitischen Auseinandersetzungen. Angesichts ‚verhärteter Fronten‘ und ‚ideologischer Grabenkämpfe‘ betonen Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft die Notwendigkeit, den Diskurs - wie es heißt - zu versachlichen. Aus diesem Grund werden von allen Seiten Studien, Expertisen und Evaluationen in Auftrag gegeben, die versuchen, dass Unmessbare messbar zu machen.
Zentrale These und Hauptanliegen des Projektes ist es jedoch nicht, unliebsame Studien unter diesem Aspekt zu zerpflücken. Vielmehr soll es um die Frage gehen, welchen Wert die Daten der empirischen Sozial- und Bildungsforschung im Allgemeinen haben. Sind die stillschweigenden normativen Setzungen schlichtweg wissenschaftlicher Unredlichkeit geschuldet oder einer wie auch immer gearteten Interessenverflechtung von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft? Oder aber sind sie notwendiges Produkt einer bestimmten wissenschaftstheoretischen und methodologischen Setzung? Welche Art von Wissen kann die empirische Bildungsforschung erzeugen - und welches nicht?
In letzter Instanz soll die Veranstaltungsreihe interessierten Studierenden einen Denkanstoß geben, den in empiristischer Weise verwissenschaftlichten Diskurs auf seinen eminent politischen Kern durchsichtig zu machen.
In vier aufeinanderfolgenden Veranstaltungen soll dieses Themenspektrum erörtert werden, um einen reflektierten Diskurs über die universitäre Lehre und Bildung vor allem unter den Studieren anzuregen.